Seit einigen Jahren ist Geschlechtergleichheit auch in der Musikszene ein heiß diskutiertes Thema. Während die einen finden, dass das Geschlecht des DJs egal ist, wenn Talent vorhanden ist, fordern die anderen 50/50-Line-Ups und mehr Chancen für Frauen. Nun haben sich mehr als 250 Musikorganisationen dazu verpflichtet sich für Geschlechtergleichheit in der Musikszene einzusetzen.

„Keychange“ nennt sich die Initiative der PRS-Foundation, die am 25. Juni bekanntgaben ihre Pläne und Ziele auszuweiten und die 2018 ins Leben gerufen wurde. So soll es zukünftig nicht nur immer mehr 50/50-Line-Ups geben, sondern auch Gleichberechtigung zwischen Geschlechtern in Plattenlabels, Orchester, Musikhochschulen, Rundfunkanstalten und Veranstaltungsorten für Live-Musik geschafft werden.

Und die Idee hinter der Initiative kommt gut an. Es haben sich bereits mehr als 250 Organisationen verschiedener Art dazu bereit erklärt das Konzept einzuführen. Dazu gehören beispielsweise das International Music Meeting Festival in den Niederlanden, das Berlin Jazz Experiment, Primavera Sound 2019 in Barcelona, Fete de la Musique Lausanne und das Futures Forum (UK). Eine vollständige Liste gibt es auf der Webseite der „Keychange“-Initiative.

Gründerin Vanessa Reed sagt die Initiative helfe bei einer kollektiven Veränderung mit großen Schritten. Ihr geht es dabei außerdem nicht um erzwungene Quoten, sondern sozusagen um eine Neubewertung.

Wir sind gespannt wie sich das Thema entwickelt.

 

 

 

 

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