
Paukenschlag in Uruguay für alle Nutzer des Musikstreaming-Giganten Spotify: Zum Jahreswechsel wird Spotify seinen Dienst im südamerikanischen Land schrittweise einstellen. Grund dafür ist ein neues Gesetz, das auf eine gerechtere Vergütung von Künstlern abzielt.
Vorgelegt wurde der Gesetzesentwurf erstmals im Oktober bei der Generalversammlung des Landes. Schon damals drohte Spotify, seine Aktivitäten in Uruguay einzustellen. Die zusätzlich entstehenden Kosten, die durch eine höhere Vergütung der Musiker entstehen würden, wolle man nicht tragen.
„Änderungen, die Spotify zwingen könnten, zweimal für dieselbe Musik zu zahlen, würden unser Geschäft, Künstler und Fans zu verbinden, unhaltbar machen und lassen uns leider keine andere Wahl, als in Uruguay nicht mehr verfügbar zu sein”, heißt es in einer offiziellen Erklärung. In dem Statement unterstreicht Spotify zudem, bereits 70 Prozent der generierten Einnahmen an Labels und Musikverlage zu zahlen.
Das schwedische Unternehmen fordert nun entsprechende Anpassungen am Gesetz.
Quelle: Mixmag
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Spotify: Unbekannte Künstler erhalten ab sofort weniger Geld