Heute war Anti-GEMA-Tag in Deutschland. Was auf Facebook im Vorfeld propagiert wurde, fand auch tatsächlich statt. Da konnte auch der Newsletter der GEMA nichts mehr daran ändern. Die neben Berlin größte Demonstration fand in Mainhattan statt, als Clubbetreiber und Szene-Größen aus dem Rhein-Main-Gebiet am heutigen Donnerstagabend in der Innenstadt gegen die geplante Erhöhung der Gema-Tarife demonstrierten. Diese sollen zum 1. April 2013 hin drastisch erhöht werden und von den Clubs anstatt der bislang geforderten 1.6 Prozent des Eintrittsgelds nun zehn Prozent fordern. Außerdem wird die Größe des Clubs und die Dauer der Veranstaltung zur Berechnungsgrundlage. Die Clubs befürchten, künftig das Zwanzigfache ihrer bisherigen Gebühren zahlen zu müssen und einige Clubs im Bundesgebiet erklärten bereits, schließen zu müssen, falls diese Pläne so umgesetzt werden.


An der Hauptwache in Frankfurt fanden sich ca. 5.000 Aktivisten ein, als diverse Clubbetreiber ihren Unmut via Mikrofon äußerten. So z.B. DJ und Clubinhaber Julian Smith oder Batschkapp-Chef Ralf Scheffler, der die GEMA mit der von Joseph Goebbels eingeführten Stagma gleichsetzte. Loveparade-Gründer Dr. Motte rief auf, die Online-Gegen-Petition zu unterstützen.

Nach diversen Reden fuhren zwölf an Loveparade erinnernde Wagen vom Rossmarkt und Hirschgraben über die Kurt-Schuhmacher-Straße hin zur Alten Brücke. Auf dem Cocoon-Wagen spielte Karotte und auch unser Mitarbeiter Kai ‚Skai‘ Schmidt zeigte sich unter den Szene-Größen. (Bild)

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