Gregor Tresher: So funktionieren Remix-Deals

Gregor Tresher kann innerhalb seiner Karriere bereits auf Remixe für internationale Stars und große Namen zurückblicken, darunter u. a. The Cure, Depeche Mode, Laurent Garnier, Extrawelt und Pan-Pot.

Auch an seinen eigenen Produktionen durften sich bereits bekannte Kollegen versuchen, zum Beispiel Enrico Sangiuliano, Bart Skils, Dubfire oder Nicole Moudaber. Anfang Juli sprach er im Podcast von Björn Torwellen darüber, wie solche Remixe überhaupt entstehen.

„Der klassische Weg ist, jemand fragt dich an. Jemand kennt dich von irgendwoher, fragt dich an, schickt im besten Fall seinen Track gleich mit und fragt dann, ob Du einen Remix machen kannst.“

Als Nächstes müsse eine Entscheidung getroffen werden. „Du kannst dir den Track angucken und sagen ‚ja, kann ich mir vorstellen‘ oder du sagst nein. Wenn Du Dir das vorstellen kannst, frage ich dich als nächstes ‚Wann wollt ihr das rausbringen, wer ist da sonst noch mit drauf und was habt ihr denn an Budget?‘“

 

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Sobald der Vorschlag auf dem Tisch liege, wisse man eigentlich, ob es passt. „Diese Deals sind ja noch verhandelbar. Man kann dann noch die Hälfte vom Publishing, also die Hälfte von der GEMA, raushandeln, oder sogar noch Lizenzen dazu.“

Man müsse sich einfach selbst fragen, so Tresher: „Was ist mir mein Remix wert? Das ist ja leicht zu beziffern. Wenn man sich die letzten Veröffentlichungen anschaut und guckt, was die verkauft haben, das sieht das Label ja auch. Und die werden dir nicht 10.000 Euro dafür geben, wenn Dein letzter Track sich 30mal verkauft hat.“

Am Ende sei es immer eine Verhandlung und auch bei Absagen sei nichts schlimm daran. „Man kann ja nicht unendlich Remixe machen und muss schon selektieren.“ Obwohl die Folge im Juli veröffentlicht wurde, hat der DJ und Produzent nun ein Video-Snippet daraus veröffentlicht. Warum?

Vermutlich hat Gregor Tresher zuletzt nicht schlecht verhandelt, denn die kleine Anekdote über Remixe nutzt er auf seinen sozialen Plattformen auch, um seinen neuesten Remix anzukündigen: „Sunglasses At Night“ von Tiga & Zyntherius, der am 4. September erscheinen soll.

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