„Hätten Stunden weiterspielen können“: Artists & Fans begeistert von Voodoo Village Festival

Vom 11. bis 13. September 2026 fand die elfte Ausgabe des Voodoo Village Festivals auf dem Gelände des Schlosses Humbeek nahe Brüssel statt.

Das belgische Festival verbindet elektronische Musik mit Kunst, Performance, Design und Community-Formaten. Wer vor Ort Zeuge des ganzen Spektakels war, merkte schnell: Die Veranstalter bauten diesen Ansatz noch einmal aus.

Das Wochenende verteilte sich auf fünf Bereiche: The Forest, The Oracle, The Shelter, The Observatory und The Yard. Das musikalische Programm reichte dabei von Nina Kraviz und DVS1 bis zu unterschiedlichen Nischenrichtungen.

BCCO, TRAUM und BOHO kuratierten jeweils eigene Bühnen. Zudem kam dieses Jahr mit Orphica eine Bühne ohne DJs hinzu. Dort standen Theater, Spoken Word, Tanz und Momente der Stille im Mittelpunkt. Auf die verfügbaren Plätze gingen laut Festival zehnmal mehr Bewerbungen ein.

Creative Director Lisa Hanze hob gegenüber Glamkult besonders den Zusammenhalt zwischen den einzelnen Bühnen hervor. „Man konnte wirklich spüren, dass alles wunderbar miteinander harmoniert und für jeden etwas dabei war.“ Gleichzeitig habe die intime Gestaltung der Floors ein starkes Gemeinschaftsgefühl erzeugt.

Auch die visuelle Umsetzung der Ausgabe stieß bei Hanze auf Zustimmung. Besonders zufrieden sei sie mit den entstandenen Synergien und Kooperationen gewesen, die „aus 1+1=3 gemacht haben“. Als besonders wichtig bezeichnete sie zudem die kleineren Bühnen Orphica und Calypso.

Diese würden unterschiedliche Formen der Musikkultur in das Festival integrieren und damit das Gesamterlebnis erweitern. Auch mehrere auftretende Artists äußerten sich positiv zur Veranstaltung.

Parra for Cuva bezeichnete die kleineren, intimen Bühnen als besonders gelungen: „Das war der Wahnsinn!“ Ellia Acula beschrieb das Festival als „nicht von dieser Welt“, während Nina Kraviz von einer „wundervollen Erfahrung“ sprach.

Mita Gami hob anschließend die Forest Stage hervor, auf der das Team für einige Überraschungen gesorgt habe. Die Bühne sei „jedes Mal unsere Lieblingsbühne des Festivals“. Sein Fazit: „Wir hätten locker noch vier Stunden weiterspielen können.“

Auch in den Instagram-Kommentarspalten des Festivals äußerten sich Besucher positiv. Gelobt wurden unter anderem die gesamte Produktion, die „großartige Energie“ und Sets von Acts wie NTO, Isa Roos und RICHE. Zudem wurde bereits Vorfreude auf die Ausgabe 2027 geäußert.

 

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