
Kaum erreicht uns eine frohe Kunde aus Hamburg, folgt die nächste unschöne Nachricht direkt hinterher. Nachdem sich die beliebten Techno-Clubs Waagenbau und Fundbureau kürzlich über ein neues Zuhause freuen durften, steht nun die Venue Hafenklang vor dem Aus. Eine Spendenaktion soll’s richten.
Der Club an der Großen Elbstraße befindet sich offenbar mitten in einer existenziellen Krise und muss laut Hamburger Abendblatt ein finanzielles Loch in Höhe von 100.000 Euro stopfen. Auf Instagram schreiben die Verantwortlichen: „Wie es sich anfühlt, wenn einem das Wasser bis zur Halskrause steht, haben wir in den vergangenen Jahren immer mal wieder erlebt. Jetzt sieht es extrem viel finsterer aus. Außenstände im höheren fünfstelligen Bereich, hervorgerufen u.a. durch exorbitant gestiegene Betriebskosten, die Rückzahlung von Coronahilfen und das radikal veränderte Ausgehverhalten nach der Covidpandemie im Allgemeinen.“ Hinzu komme ein Rechtsstreit mit dem Vermieter und eine Sanierung der Sanitäranlagen.
Helfen soll nun eine Crowdfunding-Kampagne, um den Club vor dem endgültigen Ruin zu retten. Wie bedrohlich die Situation zu sein scheint, beweist folgender Auszug: „Es heißt immer so schön, jeder Euro hilft‘. Stimmt auch, aber bedenke: Einzelne Euros machen oft mehr Arbeit, als sie nützen. Gemeinsam sind sie stark.“ Die Aktion scheint jedoch gut angelaufen zu sein. Rund 114.000 Euro wurden durch 2395 Unterstützer bereits gesammelt. Bis zum Finanzierungsziel von 159.700 Euro ist es nicht mehr weit.
Der Club Hafenklang existiert bereits seit 28 Jahren uns ist eine beliebte Institution in der Hamburger Techno- und Konzertszene.
Mehr Infos zur Spendenkampagne und zur Situation des Clubs gibt es hier:
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