
Im Hamburger Oberhafenquartier zeichnet sich eine neue Adresse für Clubkultur ab: Ab der Saison 2026/2027 soll dort mit dem Glimmer ein neuer Club an den Start gehen. Das teilte die Hamburger Kulturbehörde mit. Der Club entsteht im ehemaligen Lokschuppen an der Stockmeyerstraße und ergänzt das bereits etablierte kreative Umfeld rund um Orte wie die Hanseatische Materialverwaltung oder das Restaurant Hobenköök.
Geplant ist eine Fläche von insgesamt 548 Quadratmetern. Rund 296 Quadratmeter entfallen auf den eigentlichen Veranstaltungsraum, weitere 252 Quadratmeter sind für Neben- und Funktionsflächen vorgesehen. Die Umbauarbeiten haben nach Angaben der Stadt bereits begonnen.
Inhaltlich setzt das Glimmer auf ein vielseitiges Nutzungskonzept. Neben kuratierten Clubnächten sollen externe Kollektive den Raum bespielen. Darüber hinaus sind Konzerte, Lesungen, Theaterformate und Flohmärkte geplant. Hinter dem Projekt stehen Anton Burmester, Johann Kipping und Luke Mehrhoff, die sich mit ihrem Konzept in einem Auswahlverfahren gegen zahlreiche Mitbewerber durchsetzen konnten. Ausschlaggebend waren laut Kulturbehörde vor allem Kreativität, Innovationskraft und die wirtschaftliche Tragfähigkeit des Vorhabens.
Auch aus der Politik kommt Unterstützung: Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda (SPD) sieht im Glimmer eine Bereicherung für die Musikstadt Hamburg. Gemeinsam mit den Clubs an den Deichtorkasematten entwickle sich vom Klosterwall bis in den Oberhafen zunehmend eine zusammenhängende kreative Meile für Musik, Kunst und Kreativwirtschaft.
Quelle: Mopo
Foto: Ajepbah via Wikimedia
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