
Im Hamburger Hafen haben Polizei und Zoll einen bedeutenden Schlag gegen den Drogenschmuggel erzielt.
Mehr als 400 Kilogramm Kokain wurden entdeckt, wie eine Sprecherin des Zollfahndungsamtes Hamburg am Samstagabend bestätigte. Im Zuge des Einsatzes nahmen die Behörden zwei Tatverdächtige fest, nähere Hintergründe blieben zunächst offen.
Nach Berichten von NDR und Hamburger Morgenpost spielte die Aufmerksamkeit von Hafenmitarbeitern eine entscheidende Rolle. Sie beobachteten zwei Männer, die Sporttaschen von einem Schiff entluden und in einen Transporter luden.
Da es sich um betriebsfremde Personen handelte, schlugen die Mitarbeiter Alarm und verständigten die Sicherheitskräfte, die das Fahrzeug gegen 13 Uhr stoppten. Als die Beamten einschritten, flüchtete einer der Männer.
Die Behörden reagierten mit einem Großalarm, sperrten Bereiche des Hafens ab und setzten sogar einen Polizeihubschrauber ein, um den Mann zu fassen. Schließlich gelang es den Einsatzkräften, beide Tatverdächtigen zu stellen.
Der zweite Mann hatte sich den Angaben zufolge unter einem Fahrzeug auf dem Hafengelände versteckt. Der Fund im Hafen von Hamburg unterstreicht einmal mehr die Bedeutung des Standorts für den internationalen Drogenhandel.
Der Hafen gilt als einer der größten Umschlagplätze Europas, über den immer wieder versucht wird, Drogen in großem Stil nach Deutschland und in andere Länder einzuschleusen. Die Sicherstellung von mehr als 400 Kilogramm Kokain markiert einen erheblichen Erfolg für die Ermittler.
Quelle: Spiegel
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