
Alles Gute zum Geburtstag, lieber Paule! Einer der beliebtesten und bekanntesten Export-Acts elektronischer Musik aus Deutschland feiert heute seinen 53. Geburtstag. Wenn man bedenkt, dass Matthias Paul, so der Musikproduzent bürgerlich, sich nach einem Bühnensturz im Jahr 2016 wieder hart ins Leben kämpfen musste, eine umso schönere Nachricht.
Er prägte die Anfangszeit der elektronischen Musik in Berlin mit, nachdem er in Ostberlin aufgewachsen ist, im Oktober 1989 mit seiner Mutter nach Hamburg ausreiste und nach dem Mauerfall nach Berlin zurückkehrte. Er spielte vor einer Millionen Menschen an der Berliner Siegessäule auf der Loveparade, legte in den Anfangsjahren im legendären Tresor auf und spielt seit Jahrzehnten weltweit – mit einem der wohl vollsten Tourkalender überhaupt. Noch vor Armin van Buuren brachte er das Genre Trance auf die große Bildfläche, auch wenn Paul selbst seine Musik ungerne kategorisiert. Wir haben zehn seiner markantesten Produktionen gesammelt, die auch ein bestimmtes Facettenreichtum aufzeigen. Los geht’s!
- My World (1994)
Auf der ersten EP von Paul, der „The Green Valley E.P.“ 1994 vertreten. Hier im Video Edit:
- Forbidden Fruit (1997)
Ein paar Jahre später, immer noch ein sehr früher Klassiker von Paul.
- For An Angel ’98 (1998)
Das Original stammt aus dem Jahr 1994. Mit der Wiederveröffentlichung 1998 und dazugehörigem Musikvideo kam allerdings erst der große internationale kommerzielle Durchbruch Paul van Dyks, nachdem dieser zuvor bereits in den UK-Charts Fuß fassen konnte. Avancierte daraufhin zu einem DER Trance-Klassiker schlechthin – Pauls bekanntester Track darf hier natürlich nicht fehlen.
- We Are Alive (2000)
Eine dem Leben sehr positiv gegenüber eingestellte Vocal-Trance-Hymne. Mit dem XXL-Sofa kreuz und quer durch Berlin im Musikvideo:
- Nothing But You (2003) (feat. Hemstock & Jennings)
Der Uplifting-Trance-Track stellt ein Rework des Tracks „Arctic“ von Hemstock & Jennings dar. Sängerin Jan Johnston singt auf Norwegisch. Wurde in FIFA 04, DJ Hero oder Need for Speed Underground 2 im Soundtrack verwendet.
- Wir Sind Wir (2004) (feat. Peter Heppner)
Mitte der 2000er-Jahre wurden Paul van Dyks Single-Releases teilweise sehr poppig. So auch „Wir Sind Wir“. Das Lied, das von Peter Heppner eingesungen wurde, wurde zur Dokumentation „Das Wunder von Bern – Die wahre Geschichte“ geschrieben.
7. Home (2009) (feat. Johnny McDaid)
Gänsehaut-Hymne auf jedem Festival, wenn Paul diesen Track spielt. Vor allem im Refrain.
8. Music Rescues Me (2018) (feat. Plumb)
Erschien zweieinhalb Jahre nach dem Bühnensturz von Paul van Dyk und markiert, wie sich der Star-DJ zurück ins Leben gekämpft hat. Starkes Statement.
- Back 2 The FVTR (2024) (& The Yellowheads)
Mit „Back 2 The FVTR“ schlug Paul neue Wege ein, in dem der Trance-Produzent mit dem Techno-Duo The Yellowheads kollaborierte und damit beide Genres miteinander vermischte. Stark Acid-lastig, konträr zu Pauls frühen Produktionen. Das 100. Release auf Pauls Sublabel Vandit Alternative.
- Stay (feat. Reznor) (2024)
Pauls neueste Single. Fusioniert ebenfalls Trance und Techno. In diesem Sinne: Happy Birthday!
Wer mit Paul van Dyk zusammen seinen Geburtstag (nach)feiern möchte, der erhält dazu übrigens am Samstag in Berlin die Chance. Denn da bespielt der in Berlin aufgewachsene Künstler die Winter VANDIT Night seines Labels im Kesselhaus. Zu den Tickets geht es hier. Im neuen Jahr geht Paul dann auf Tour für sein anstehendes, neues Album. Auf viele weitere gemeinsame Jahre mit ihm!
https://theticketshop.de/produkt/paul-van-dyks-winter-vandit-night/?fbclid=IwY2xjawHNO2VleHRuA2FlbQIxMAABHdkO1erpXg07tJTP2HAA8y8KR3fjFYkkw-rz1idBEjymTe5bZd7qpoWIhA_aem_GkQkrSYSHyfJbv7iUQvjkQ
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