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Henrik Schwarz ist immer wieder auf der Suche nach musikalischer Veränderung und Weiterentwicklung, was aber nie die Abkehr vom Techno und House bedeutet. So verfährt er mit seinen Jazz-Projekten, die er nebenbei unterhält, und so ist es mit „Instruments“. Auch das jetzt erschienene Album entstand im Schlagschatten elektronischer Musik, hat am Ende mit ihr aber nicht mehr viel zu tun. Eingespielt von einem Orchester in Tokio präsentieren sich sieben zu diesem Zweck zu Kompositionen umgewandelte Produktionen völlig neu, völlig anders. Ein Zusammenspiel aus Elektronik und Klassik, das ausgesprochen gut funktioniert. Das Experiment ist geglückt und Schwarz’ Ausgangsfrage, was von seiner Musik übrig bleibt, wenn sie von klassischen Instrumentalisten gespielt wird und die Beats dabei auf der Strecke bleiben, ist beantwortet: eine Menge. 8/10, NicolA.