Diesen Abend heißt es im Wuppertaler Butan Club zum zweiten Mal Focus On Felix Kröcher. Ebenfalls mit dabei sind: Foxx N Adams aus Köln, die von Mitternacht bis 01:00 Uhr spielen werden.


Foxx N Adams steht für Bastian Foxx & Eva Adams. Wo habt ihr euch kennen gelernt und was habt ihr zuerst gemerkt – dass thr menschlich oder musikalisch harmoniert?
Basti : Kennengelernt haben wir uns vor sechs Jahren auf einer Veranstaltung im Sauerland. Zu diesem Zeitpunkt hatte Eva noch nichts mit elektronischer Musik zu tun, also basierte das erste Treffen definitiv auf menschlicher Sympathie, woraus dann kurze Zeit später der gemeinsame Umzug nach Köln resultierte. Als Paar hinter den Reglern sind wir jetzt seit 2010 unterwegs. Musikalisch passte die Chemie auch von Anfang an und ich muss definitiv gestehen, dass Eva den nennen wir es: „erwachseneren“ Musikgeschmack mitbrachte.

Ihr steht auf deepen, groovigen Sound. Auf eurer Homepage gebt ihr an, dass euch viele verschiedene Produzenten beeinflussen. Wie passt ein Solomun zu Marco Carola oder ein Mark Knight zu Todd Terrje?


Eva: Die Attribute deep und groovy treffen unseren Style ziemlich gut, wobei es auch gern in Richtung Techno (Marco Carola) gehen kann… die Namen, die wir mit unserem Sound verbinden, sind Künstler mit Ecken und Kanten – hier kannst du immer mit etwas Neuem rechnen, aber trotzdem bleibt es irgendwie immer authentisch. Diese Ecken und Kanten passen musikalisch gut zusammen, wenn man die richtige Verbindung findest. Wir haben halt früh einen breit gestreuten, offensiven Musikstil entwickelt. Und darum geht ja auch – dem Publikum maximal viel zu bieten, aber trotzdem innerhalb seines abgesteckten Gebietes zu bleiben.
Welche aktuellen Produktionen haben es euch besonders angetan und wieso? Plant ihr, auch eigene Releases zu veröffentlichen?

Eva: Momentan gibt es einen herausragenden Track von Paul C „Push The Beat“. Er klingt ähnlich groovy wie die frühen Marco Carola-Nummern. Dies ist ein fester Bestandteil unserer Primetime-Sets, da man sich bei dem Groove einfach bewegen muss.

Basti: Mein Favorit, an dem ich mich momentan nicht satt hören kann, ist Edu Imbernon / Triumph / Sutja Gutierrez „Mystery Inside / Kellerkind Remix“. Eine perfekte Produktion – tief, druckvoll, groovy und zu keinem Zeitpunkt langweilig. In Puncto eigenen Produktionen haben wir gerade mit einem Freund ein kleines Studio außerhalb unserer eigenen vier Wände angemietet, da wir festgestellt haben, dass es zu Haus einfach nicht funktioniert, eine gute Klangkulisse und die nötige Ruhe zu schaffen.

Eva: Mit anderen Worten: es kommt eine Debüt-EP in 2012, nur machen wir uns damit keinen Druck.

Mit welchem Set-Up legt ihr auf, und was dürfen die Besucher im Butan heute erwarten?

Eva: Wir spielen eigentlich immer mit CDs, weil das Medium für uns das gängigste ist.

Basti: Richtig, wir hatten einmal zwei MP3 Cds mit neuen Tracks und auf der Veranstaltung stammten die CDJ 1000 CD Player noch aus der 2. Generation – Somit also ohne MP3 Funktion!!! Das war der Moment, wo die zusätzliche Mappe mit den Audio-CDs Gold wert wurde.

Eva: Und ein Moment, in dem die Kreativität gefördert wird.

Basti: Apropos Kreativität: Eine Stunde Playtime hatten wir noch nie, für uns also eine kleine Herausforderung innerhalb dieser kurzen Zeit, ein gutes Warmup zu schaffen.

Aktuelle Top Ten

1. Chris Lattner – 93 feet east (original mix)
2. Leo & Mikel – Oh Steve (Elia Perrone Remix)
3. Edu Imbernon, Triumph, Sutja Gutierrez – Mystery Inside (Kellerkind Remix)
4. Tboy, Wildkats – To Be (Miguel Puente Remix)
5. PBR Streetgang – Downstroke (Original Mix)
6. Konstress – Blacksican (Original Mix)
7. Phil Kieran, Burglar Tom, Bush Tetras- Snakes Crawl (East Village Mix)
8. Paul C. – Push The Beat (Original Mix)
9. An-Beat, Camilo Do Santos – Chango (Original Mix)
10. Agent!, Vito & Danito, Zohki, Roozlee – Work it fet. Zohki & Roozlee (On and On)