
Der Leipziger Club L.Ost steckt nur zwei Monate nach seiner Eröffnung in einer finanziellen Krise. Über Instagram bittet das Team um Spenden, um laufende Kosten zu decken und behördliche Auflagen zu erfüllen.
Erst danach könne der reguläre Veranstaltungsbetrieb wieder aufgenommen werden. „Seit unserem Opening wurden uns massive Stolpersteine in den Weg gelegt. Wir stehen vor sich überschlagenden behördlichen Auflagen, die wir erfüllen müssen, bevor wir zurück in den regulären Veranstaltungsbetrieb gehen dürfen”, erklären die Betreiber.
Die Anforderungen seien zeit- und kostenintensiv. Weiter heißt es: „Das bringt unerwartet hohe Kosten mit sich, die uns als junges Team stark fordern. (…) Wir müssen schweren Herzens unseren Raum des Feierns und der Gemeinschaft geschlossen lassen!”
Ziel des Spendenaufrufs ist es, die Kosten bis Ende des Jahres zu decken und 2026 wieder regulär zu öffnen. Das L.Ost steht damit exemplarisch für die angespannte Situation der Leipziger Clublandschaft.
Erst kürzlich wurde bekannt, dass auch das Axxon N. ein Insolvenzeröffnungsverfahren anmelden musste. Mehrere Spielstätten kämpfen aktuell ums wirtschaftliche Überleben. Eröffnet wurde das L.Ost Anfang Oktober im ehemaligen DUQO mit der 77-stündigen Opening-Party „The Reset” (FAZEmag berichtete).
Der musikalische Fokus liegt auf Techno, ergänzt durch Drum’n’Bass, Trance und experimentelle Formate. Ein fest verbautes VOID-Soundsystem und Lichtinstallationen prägen das Underground-Konzept.
Wie die Community auf den Spendenruf reagiert, ist schwer abzusehen. Die Kommentarfunktion des dazugehörigen Beitrags scheint deaktiviert worden zu sein. Bleibt abzuwarten, ob der Hilferuf erfolgsversprechende Resultate bringt. HIER kann gespendet werden.
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Quelle: Groove
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