Einen lange und harten Weg muss man in Uruguay überwinden, um ans Ziel zu gelangen. So jedenfalls erging es Mark B., der mit seinem ersten Titel von Pontius bis Pilatus schritt, um diesen an den Mann zu bringen. Allerdings ohne Erfolg. Aus der Not geboren gründete er sein eigenes Label und keine drei Jahre und 36 Veröffentlichungen später, schiebt er die erste Compilation nach. Balearic Feel ist das Stichwort, wobei CD1 mehr dem Pop-Gedanken der TOP 10 nacheifert (Rocha „Love A Circumstance“) und CD2 deeper, epischer angelegt ist (checkt den afroaffinen Andrew Weatherhall Mix von Locusolus’ “Gunship“). Die Entwicklung des Labels ist bewundernswert, wenn ich auch nicht alles für gut befinde. 5 Points / Carsten Becker