„kin“ ist mehr als einfach nur ein Debütalbum. Hinter iamamiwhoami verbirgt sich zum einen die Sängerin Joanna Lee, die zum anderen von von Co-Produzent und Co-Songschreiber Claes Björklund, einem Regisseur, einem Kameramann und einem Szenenbildner und Make-Up- Artist unterstützt ein audiovisuelles Projekt präsentiert. Und so ist „kin“ auch ein audiovisuelles Album, das neben seinen Songs vor allem Videos zu eben diesen darbietet, die einen rund 45-minütigen Film in neun Kapitel ergeben. Und diese sind so mysteriös wie die Musik selbst, die sich irgendwo zwischen verträumten Electro-Pop und atmosphärischem Electronica bewegt. Sphärische Synthieklänge gepaart mit Joannas engelsgleicher Stimme und unterm Strich auch ohne Bewegtbild hörenswert. Wenn dann noch das Auge etwas geboten bekommt, das dies unterstreicht, kann das nur gut sein. Die optisch aufwendigen Videos, gedreht dagegen mit kleinem Budget, spielen mit Licht und Schatten, Hell und Dunkel, Innen und Außen und haben iamamiwhoami nicht ohne Grund über die letzten Jahre zu einem der spannendsten Internetphänomene werden lassen. 8 Points NicolA

www.iamamiwhoami.net