Clubs auf Ibiza wollen gegen illegale Partys vorgehen


Die Debatte um das Touristen- und Partyleben auf Ibiza geht in die nächste Runde. Nachdem die Anwohner dieses Jahr schon zu einem Massenprotest aufriefen, fordern sie jetzt sofortige Maßnahmen in Hinsicht auf Locations im Freien am Strand mit Musik.

Es handelt sich bei der Aufforderung um ein Schreiben der von Einwohnern gegründeten Aktivistengruppe Prou! an die Stadträdte von San Antonio, San José und Santa Eulària. Die Mitglieder sind besorgt über die Situation der Strandclubs der weißen Insel und sind empört, dass weiterhin laute Musik und Party in den Locations erlaubt sind. Ursprünglich hatte nämlich dieses Jahr der Vorsitzende für Tourismus, Vicent Torres, bestätigt, dass die besagten Strandclubs illegal seien. Davon ist laut Prou! allerdings nichts zu spüren, denn noch immer ist der Laustärkepegel weit über dem legalen Maß und stört und belästigt Anwohner und Badegäste. Um das traditionelle Ibiza zurückzuholen fordert die Aktivistengruppe in ihrem Schreiben sofortige Maßnahmen in Hinsicht auf die Strandclubs, wie auch schon Ibiza Stadt und San Juan.

Das Partyleben auf Ibiza wird somit immer weiter eingeschränkt, nachdem nicht nur Alkohol auf Flügen zur weißen Insel verboten wurde, sondern auch die Sperrstunde bereits auf 3 Uhr morgens vorverlegt wurde. Außerdem möchte die Stadt durchsetzen, dass All-Inclusive Gäste in Hotels trotz Flatrate für ihren Alkohol bezahlen müssen, um den starken Alkoholkonsum zu senken.

 

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