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Airbnb und andere Vermietungsplattformen für Privatwohnungen sollen von Ibiza verbannt werden, wie die spanische Zeitung El Confidencial berichtet. Der Stadtrat von Ibiza-Stadt hat ein Verbot erlassen, mit dem es nicht mehr möglich ist, dass private Wohnungen, Villen und Häuser an Touristen vermietet werden können. Bereits im letzten Jahr hatte Santa Eulària des Giu im Osten der Insel solch ein Verbot erlassen und man geht davon aus, dass weitere Gemeinden folgen werden.

Es geht es darum, dass man den Wohnraum für Einheimische und Saisonarbeiter wieder bezahlbar gestalten möchte. Die Mietpreise sind in den letzten Jahren aufgrund der steigenden Touristenzahlen förmlich explodiert.

„Die digitalen Vermietungsplattformen haben in den letzten Sommern eine unhaltbare Situation geschaffen und hat sich sehr negativ ausgewirkt. Wir wollen, dass Wohngebiete Wohngebiete bleiben und sich dort keine Touristen breitmachen,“ so Vincent Torres, der Generaldirektor des Tourismusverbandes.

Ibiza kämpft mittlerweile gegen immer weiter steigende Touristenzahlen, die die Insel an den Rand eines Kollapses führen. Außerdem geht man auch gezielt gegen die Auswüchse der Partykultur der Baleareninsel vor.

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Foto: Petr Kratochvil