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Die einzigartige Landschaft, das Intermezzo zwischen Eis und Feuer und die eindrucksvollen Nordlichter locken seit Jahren unzählige Menschen nach Island. Seit genau 20 Jahren macht dies auch das isländische Überfestival Iceland Airwaves in Reykjavik, das zu seinem Jubiläum 249 Acts an vier Tagen präsentierte. Die rund 20 Venues verteilen sich über die ganze Stadt, so ist Musik an nahezu jeder Ecke garantiert. Die Venues selbst verfügen über ihren ganz eigenen Charme: So konnte man den amerikanischen Überflieger Blood Orange in der modernen Konzerthalle Harpa geniessen oder das Jungtalent AURORA im KEX Hostel mit ihrem astralen Auftreten bewundern. Jede Show bekommt mit der jeweiligen Venue so nochmals ihr ganz eigenes Flair verliehen.

In der Musikszene gilt das Festival seit jeher als Ort der neuen Entdeckungen, vor allem auch für isländische Künstler. Gut die Hälfte aller Acts stammen aus dem eigenen Land, welches offensichtlich über einen guten Nährboden für Talent verfügt. Neben zu erwartenden, großartigen Performances von Vök, JFDR oder Ólafur Arnalds ging die musikalische Mitternachtssonne für Acts wie das junge Duo Between Mountains oder die mysteriösen aYia auf. Letztere haben übrigens gerade ihr erstes, sehr vielversprechendes und gleichnamiges Album «aYia» veröffentlicht. Reinhören wird wärmstens empfohlen.

Wer nach neuer Inspiration, einzigartigen Venues und einem unfassbar stressfreien Festivalvibe sucht, findet diesen sicherlich am Iceland Airwaves. Nächstes Jahr gibt’s die musikalischen Eruptionen vom 6. bis zum 9. November – ein früher Ticketkauf empfiehlt sich. Wir sind sicherlich auch wieder in der ersten Reihe anzutreffen.

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Text: Marc Tschirren
Fotos: Rúnar Sigurður, Florian Trykovski, Julie van den Bergen, Alexandra Howard