Illegale Technoparty in Leipzig von der Polizei beendet - Bild: Gerald Jaeger

Illegale Technoparty in Leipzig von der Polizei beendet – Bild: Gerald Jaeger


Am Wochenende gab es in Leipzig einen Großeinsatz der Polizei wegen einer Technoparty. Die Beamten beendeten die illegale Veranstaltung mit mehr als 300 Teilnehmern auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs in Leipzig-Wahren. Es kam dabei sogar ein Hubschrauber zur „Gefahrenabwehr“ zum Einsatz.

Die Party fand in einenm Nebengebäude des ehemaligen Lokschuppen statt, wo die 300 Gäste ausgelassen feierten. Weitere 50 Personen waren auf dem Weg zum Bahnhof. Gegen alle Beteiligten sprachen die Beamten einen Platzverweis aus und die Party wurde beendet. Laut Polizei gab es dabei keine Schwierigkeiten.

Durch einen Hinweis wurden die Behörden auf die illegale Veranstaltung aufmerksam. Des Weiteren gingen bei der Leipziger Polizei gingen Beschwerden von Anwohnern über laute Musik vom Güterbahnhof ein. Der Hubschrauber wurde angefordert, da man ausschließen wollte, dass die Partygäste beim Verlassen des Geländes über die Gleise laufen. Der Einsatz hatte auch Auswirkungen auf den Zugverkehr. Es kam zu Verspätungen bei einigen S-Bahnen.

Nun ermittelt die Polizei wegen Hausfriedensbruch. Dafür wurde das Handy des vermuteten Veranstalters sichergestellt. Es wird geprüft, ob er wirklich der Initiator der Veranstaltung war. Von 23 bis 4 Uhr waren Beamten der Bundespolizei im Einsatz und sicherten das Gelände. Sie wurden von der Leipziger Polizei tatkräftig unterstützt.

Scheinbar hat sich in der einst so offenen und lebenswerten Stadt einiges geändert. Andererseits sollte man die Gefahren, die von solchen Veranstaltungen ausgehen nicht zu unterschätzen. Oft finden sie in baufälligen Gebäuden statt. Ob der Einsatz in diesem Fall gerechtfertigt war, bleibt fraglich.

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