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In 24 Teilschritten führt uns Illum Sphere auf der neuen FabricLive durch seine Spären und er beginnt dubbig mit E.M.A.K. und dem Soul Syndicate. Nach und nach gesellen sich (härtere) elektronische Beats hinzu (Tapes, Powell), um dann abrupt in Acid umzuschwenken. Streetwalker kann ein Lied davon singen. Es begegnen uns alte Bekannte aus Deutschlang (Grauzone – hier mit “Film2“) und Krautelectronica von Das Ding. Die weird Reise geht weiter: Techno von und mit Osborne, Charles Manier und etwas bekömmlicher von Legowelt leiten zu einem moody Break mit Klängen und Tönen von Demdike Stare und Kassem Mosse über. Knüppeldick wird langsam auf den endlichen Höhepunkt zugearbeitet, denn dicke Beats bahnen sich bei E-Dancer und James T. Cotton Weg, um dann noch mal Acid zu streifen (2AM/FM). Propaganda, Actress und Illum Sphere auf Ninja Zune selbst läuten ein avantgardistisches Ende ein. Puh, nach so vielen Wendungen muss man sich erst mal sammeln und die Reise nochmals in Ruhe nachvollziehen. Kruder Mix, der die Eigenständigkeit des Künstlers unterstreicht. 8/10, Cars10.Becker.