Die in Hamburg geborene Newcomerin Maarta hat einen großartigen Remix zu Valentins Hit-Single „Drogen nehmen“ produziert.

Maarta, die ihre Inspiration von Größen wie Black Coffee, Dixon oder Honey Dijon bezieht, verknüpft ihre neu entdeckte Liebe zu elektronischer Musik mit dem Urban-Sound ihrer Jugend und liefert uns eine erfrischende und treibende Neuinterpretation des Tracks mit dem bewusst gewählten provokanten Titel „Drogen nehmen“. Die Kombination Maarta-Valentin erweist sich als regelrechter Glücksgriff für unsere Ohren, denn die beiden bilden ein absolutes Powerfrauen-Duo mit einem genialen Sound, der Lust auf mehr macht.

Mittlerweile lebt Maarta in Berlin und hat dort schon in bekannten Clubs wie der Wilden Renate oder dem Polygon Club aufgelegt. Auch in ARTEs United We Stream war sie bereits zu sehen bzw. zu hören.

Wir haben Maarta zum Interview eingeladen und ihr einige Fragen zu ihrer Person und dem Remix gestellt:

Wie bist du dazu gekommen, Musik zu machen und wie hast du im Laufe der Jahre deinen Stil entwickelt? Wie würdest du ihn beschreiben?

Ich war schon immer von inspirierenden Menschen umgeben, die Musik gemacht haben und habe mich immer wieder dabei ertappt, meine eigenen Vorstellungen von Musik und Sounds verwirklichen zu wollen. Die meisten Inspirationen bekam ich in den letzten Jahren jedoch insbesondere auf Festivals oder Streams, die ich mir angeschaut habe. Ich habe versucht, bestimmte Sounds, die mich gefesselt haben, von verschiedensten Künstlern herauszupicken und so meinen eigenen Stil zu entwickeln. Ich mische auch gerne verschiedene Genres, damit Bewegung im Spiel bleibt!

Wie bist du an den Remix herangegangen? Hattest du direkt eine Idee oder hast du viel probiert?

Ich liebe es, den etwas stumpferen, typischen, Berliner Stil mit einem urbanem Stil zu vermischen! Das kreiert eine besondere Atmosphäre und mir ist es wichtig, die Menschen zu motivieren und positive Energie zu verbreiten — Deswegen mache ich Musik!

Wie stehst zu zum Track-Titel? Was sind da deine Erfahrungen?

Ich wollte meinen urbanen, leicht von Afro-House angehauchten Stil, mit Valentins ganz eigener Ästhetik verbinden und in eine energetische und kraftvolle Richtung steuern — Ich denke das ist mir ganz gut gelungen. Der Track-Titel beschreibt für mich, dass du für Berlin bereit sein musst. Die meisten kommen hierher, um sich „selbst zu finden“, gelangen aber oft auch in die „Szene“, oder verlieren sich dabei oder unter anderem durch „Drogen nehmen“. Der Track motiviert mich, energischer und differenzierter an Dinge heran zu treten.  Es soll in keinem Fall eine Anstiftung zum Drogen nehmen sein! *lacht*

Was wünscht du dir für 2021?

Vermutlich das, was wir uns alle wünschen einfach wieder frei in Clubs und auf Festivals auflegen und tanzen zu können. Wir möchten voran kommen. Das letzte Jahr war hart für uns alle — Ich möchte das alles einfach nur vergessen und suche in der Zwischenzeit mein Ventil in meiner Musik! Außerdem werde ich mich die nächsten Monate meinen eigenen Tracks widmen! Ich habe noch viel vor und kann es kaum erwarten wieder spielen zu können und die Menschen mit meinem Sound zu bewegen — etwas Motivierenderes gibt es nicht!

Maarta und Valentin


Über die Zusammenarbeit sagt Maarta abschließend: „Valentin ist unglaublich talentiert und facettenreich. Ihr Style ist extraordinär. Sie setzt sich für Frauen-Empowerment und die Homosexuellen-Szene ein, was mir persönlich sehr wichtig ist. Es war immer mein Traum, mit einer anderen Frau zu arbeiten, insbesondere für meinen ersten Remix.“

Und auch Valentin zeigt sich sichtlich angetan von der Kooperation: „Maarta ist eine brillante DJane, die sich, genau wie ich, für Frauen stark macht. Ich bin sehr glücklich darüber, dass sie den Remix zu „Drogen nehmen“ produziert hat. Ich bin sicher, dass wir in Zukunft noch einiges von ihr hören werden. Sie wird durch die Decke gehen!“

Der Remix von Maarta zu Valentins Single „Drogen nehmen“ erscheint heute, am 31. Oktober via Spinnup. Sie spielt heute außerdem beim Deus-Weekender-Event in Berlin. Zu Gast sind dort unter anderem auch Claptone und Matthias Meyer.

 

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