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In Amsterdam soll an Halloween der erste ‚Blut-Rave‘ stattfinden. Dazu wollen die Veranstalter angeblich gerne echtes Blut über die Menschenmasse versprühen – falls es denn rechtlich möglich ist.

Blade lässt grüßen. An Halloween sollen in diesem Jahr hunderte Menschen in Blut tanzen – und zwar in Amsterdam. Seit Wochen verbreitet sich dazu ein Event im Netz, welches den so genannten ‚Blut-Rave‘ bewirbt. Alles wirkt geheimnisvoll, Infos gibt es kaum. Das Besondere an dem Event: Die Veranstalter möchten wenn möglich echtes Blut benutzen.

Das zumindest lassen sie in einem Interview verlauten, das das Internetportal des Niederländischen Algemeen Dagblaad angeblich mit den Veranstaltern geführt hat. Die Veranstalter wollen anonym bleiben „um das Konzept des Geheimnisvollen zu wahren“. Um ihre Idee in die Tat umzusetzen, haben sie eine eigene Sprinkleranlage entwickelt, die es erlaubt, eine Flüssigkeit wie Blut zu versprühen. Getestet wurde sie bereits mit einem Gemisch, was der Konsistenz von Blut nahe kommen soll.

„Wir wollen echtes Blut gebrauchen. Das überschreitet zwar Grenzen, aber wir wollen testen wie weit wir gehen können“.

Die Veranstalter ließen sich ganz offen von Blade inspirieren. Hier sieht man in der Anfangsszene des legendären Hollywood-Horror-Action-Thrillers wie Raver in aus Sprinkleranlagen kommenden Blut-Strömen tanzen. Es soll eine Antwort auf die immer wiederkehrenden Halloweenpartys sein, die sich auf das Kürbis-Element konzentrieren. Das sind nach Ansicht der Veranstalter „Kinderpartys“.

Laut des anonymen Interviewpartners ist der Bedarf für derartige Feiern groß. Was hier als neu und innovativ rüberkommt, wird seit Jahren immer erfolgreicher in den Staaten zelebriert. So genannte ‚Blade-Raves‘ ziehen tausende Menschen an, um in einem Regen aus Kunstblut zu feiern. Dort sind derartige Events vor allem auf die EBM- und Gothicszene gerichtet. Im Falle von Amsterdam soll das Event jedoch eine viel breitere Zielgruppe ansprechen, „da wir keinen definierten Stil an Musik an das Event hängen. Die Menschen sollen einfach ein wenig ‚freaky‘ sein“ so der Veranstalter.

Mehr Infos zu der Blut-Party gibt es auf Facebook.

 

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