Jack Rock hat nicht nur einen coolen Namen, kommt aus Dänemark, sondern ist auch dafür bekannt, Konventionen auch mal links liegen zu lassen. Im Falle von “Filter Games” macht sich das so bemerkbar, dass die Bassdrum kaum noch wahrnehmbar und dementsprechend primär erst mal eher ungeeignet für ekstatische Clubnächte zu sein scheint, dennoch kratzt die heftige, jackende Bassline mächtig an den Nerven und drängelt sich mit einer unglaublichen Arroganz direkt in den Mittelpunkt der Nacht. Die Promoinfo meint irgendwas von “Ugly Funk Monster” und genau das ist es auch. Der nicht minder jackende Rune RK Remix auf Seite B fügt dem Ganzen noch eine Prise Dancefloorkompatiblität hinzu, die Bassdrum wird wieder prägnanter und auch das allseits beliebte Glitch-Plugin darf noch mal ran. Auf die zusätzliche Melodie hätte ich persönlich zwar verzichten können, aber zieht den wirklich guten Originaltrack und den ebenfalls sehr gelungenen Remix nicht sonderlich runter. Insgesamt ne sehr feine Platte. (6/6) Sanomat