Mit Alison Pierce von The Pierces scheint James Levy nun endlich die ideale Partnerin gefunden zu haben. Während der Musiker aus Vermont in den vergangenen Jahren mit seiner Band Levy mehr oder weniger erfolgreiche Veröffentlichungen auf den Markt brachte, könnte er nun zusammen mit der blutroten Rose einen richtigen Knaller landen. Levys sonore, markige Stimme bildet eine fantastische Symbiose mit Pierces zartem, filigranem Gesang. Da haben sich tatsächlich zwei gesucht und gefunden: Ihr erstes gemeinsames Werk gleicht musikalisch einer Liebesgeschichte – so romantisch, selbstverständlich und homogen kommt der Sound daher. Das Ganze erinnert ein wenig an die 60er Jahre, an Serge Gainsbourg, Brigitte Bardot oder Jane Birkin – wie zum Beispiel die Nummer „Give Me Happiness“. „Hung To Dry“ hingegen driftet ein wenig in Richtung Country ab, versprüht aber nicht minder Flair und Atmosphäre. Grandios auch der Titelsong, er erinnert ein wenig an Nick Caves und Kylie Minogues „Were The Wild Roses Gros“. Ein platter Abklatsch  bereits Dagewesenem ist „Pray to be free“ aber keinesfalls. Der Longplayer endet mit „Precious Age Of 13“. Hier lässt Levy seine jüdischen Wurzeln einfließen und singt stellenweise auf Hebräisch. Produziert wurde das Album übrigens von Coldplay-Bassist Guy Berryman – ein weiterer Erfolgsgarant. 9 Points eva