jesserose_fabriclive85
Aus meiner Vergötterung für Jesse Rose habe ich seit meinen ersten musikalischen Erfahrungen Mitte/Ende der 00er nie ein Hehl gemacht. Und über die Jahre hat Jesse sein qualitatives Level konstant gehalten und liefert wie ein Uhrwerk groovige Housemusik ab, die den Körper nicht stillstehen lässt. Folgerichtig ist er der nächste Trendsetter, der auf FabricLive nun sein Können zur Schau stellt. Sehr angenehm ist zunächst, dass Nummer 85 nicht wie bei anderen seiner Kollegen zu einem Selbstbeweihräucherungstrip ausartet. Drei Tracks stammen von Jesse (“Love The Feeling High“, Touch’n’Tease“ und “It’s Not Over“), der Rest spielt mit Künstlern wie Johnny D, Ian Pooely, Mathias Kaden, Gene Farris oder Steve Silk Hurley in der allerersten Clubhouseliga. Nahtlos greifen die Tracks groovend ineinander und bilden einen Teppich auf dem sich der Tänzer die ganze Zeit prima bewegen kann. Gegen Ende zieht die Intensität an. Mein Tipp: Sean Miller mit “Malabar“ im “Don’t Ride The White Horse“-Bassoutfit mit Latinfemalevocals, die Tanzgranaten von Brillstein und natürlich dem Klassiker “The Word Is Love“ von Steve Silk Hurley von 1997. Eine sehr gute Compilation, die mit zwei, drei weiteren, eigenen, catchy Produktionen (aus der Vergangenheit) leicht zur Platte des Monats hätte aufsteigen können. 9/10 Points Cars10.Becker