
Noch bevor es ein offizielles Statement gab, teilte eine Location in Mexiko mit, dass John Digweed offenbar im Krankenhaus liege. Das Management des britischen Produzenten und DJs bestätigte den Aufenthalt kurz darauf.
Grund zur Sorge bei John Digweed: Der Progressive-House-Produzent musste letzte Woche in ein Hospital in Los Angeles eingeliefert werden. Dadurch entfallen seine geplanten Shows. Eigentlich hätte Digweed vergangenes Wochenende in der Bar Americas in Guadalajara, Mexiko, für eine Show spielen sollen. Doch die Betreiber des Clubs gaben über ihre sozialen Netzwerke bekannt, dass der Auftritt des Label-Inhabers von Bedrock entfallen müsse, zur Enttäuschung seiner Fans.
Mit dem Statement kam man einer Aufklärung seitens des DJs selbst zuvor. Die Bar Americas gab an, eigentlich warten zu wollen, bis Digweed bzw. sein Management den Ausfall von eigener Seite aus bekanntgeben. Fairerweise entschieden sich die Verantwortlichen der Musikstätte des ausverkauften Events aber für eine zeitnahe Nachricht an die Besucher, da für den Gig viele Fans von weiter außerhalb angereist wären.
Die Erklärung des Digweed-Managements folgte darauf zeitnah. John sei sehr krank und deswegen müssten alle seine Auftritte des Wochenendes abgesagt werden. Dazu zählten neben der Show der zwei Millionen zählenden Metropole Guadalajara auch ein Gig in Mexiko-Stadt mit seinem DJ-Kollegen Sasha sowie ein Auftritt in Dallas. Mit Sasha veröffentlichte Digweed, der bereits im Alter von zarten 15 Jahren in den 1980er-Jahren mit Musik begann, 1994 die Erstausgabe der „Renaissance Compilation“, die als erste offiziell vermarktete Mix-Compi überhaupt gilt.
Das Management entschuldigte sich für eventuell entstandene Unannehmlichkeiten und lud die Fans dazu ein, John eine schnelle Genesung zu wünschen.
Woran der beliebte DJ, der mit „Transitions“ eine Radio-Show mit mehr als wöchentlich 14 Millionen Zuhörern hat, genau leidet, wurde nicht mitgeteilt. Unter den Posts auf Instagram und Facebook wünschten zahlreiche Fans und DJ-Kollegen, wie etwa Sasha, Fatboy Slim, Marco Bailey und Stephan Bodzin, dem Erkrankten eine gute Besserung.
Bleibt nur zu hoffen, dass John wieder schnell auf die Beine kommt, um uns auch in Zukunft wieder mit Live-Auftritten über Musik-Releases hinaus versorgen kann. Bis dahin wünschen wir gute Besserung.
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