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Um es gleich mal vorweg zu nehmen: Das mittlerweile dritte Album von Hiroshi Watanabe alias Kaito auf Kompakt ist kurz gesagt wunderschön. Es scheint allgemein der Monat der großen Emotionen für Kompakt zu sein, denn genauso wie SCSI-9 gibt sich Kaito auf seinem Album bedingungslos den schummrigsten Flächensounds hin, die zwar oft ganz kurz davor stehen zu kleben und wenn man genau hinsieht, kann man sogar schon die ersten Delphinflossen am Horizont entdecken. Kaito kann aber jedes mal das Ruder herumreißen, lässt seine Songs glitzern und flackern und beschert dem Hörer 74 Minuten Musik wie eine warme Decke, die auch im Sommer in dunklen Momenten einzuwickeln vermag. (5/6) Sanomat