Karl Hyde - Edgeland

Meinem Gefühl nach ist Karl Hyde ja jeder Kritik erhaben und kann erst mal gar nichts falsch machen, wenn er ein Soloalbum veröffentlicht. Und dennoch versucht man, seine Erwartungen möglichst gering zu halten, um am Ende nicht von einem der wichtigsten Protagonisten unserer Szene doch noch enttäuscht zu werden. „Edgeland“ betreffend unnötig. Fern ab vom electrogetriebenen Sound Underworlds eröffnet sich einem hier eine Klangvielfalt, die zwischen Electronica und Folkpop schwankt und Erinnerungen an sein Pre-Underworld-Projekt Freur weckt. Songorientiert und dennoch phärisch gestaltet sich „Edgeland“ und lässt in seiner Entspanntheit die musikalische Vielseitigkeit Hydes erkennen. 9 Points/NicolA

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