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Frühsommer 2014: Der junge Kasper Björke tritt eine melancholische Reise an, bei der er Welten betritt, die er nie zuvor gesehen hat. Diese Introspektion bricht sich Bahn in neun Titeln, die Krautrock, New Wave und Post-Disco miteinander kombinieren. Stellvertretend für diese musikalische Selbsterfahrung sei “Rush“ genannt, ein schuffelnder Downtempotrack, der durch dunkle Flächen und helle Synthietöne geprägt ist. Disco meets Experimental und kreiert eine neuartige Popwelt, die tiefgründiger scheint und nicht vordergründig auf Verkaufserlöse schielt. Ich gebe zu, diese Musik ist nicht meine, mein Herz hängt nicht daran. Aber die Arbeit von Kasper ist aufregend gestaltet und einfach gut und nachvollziehbar produziert. Die vielen Gäste (u.a. Nomi Ruiz und Sisy Ey) geben ihm Recht. Mein Tip: “Grit“ mit den wunderbaren langgezogenen Strings und einem energetischen Bass. 7/10, Cars10.Becker.