kavinsky_outrun


Ein Roadtrip mit Vincent Pierre Claude Belorgey. Voller Pathos, 80er Attitüde und „Drive“. Der französische DJ und Produzent veröffentlicht mit „OutRun“ sein Debütalbum und erzählt uns damit seine Geschichte. Auferstanden in den 80er Jahren als Zombie, treibt er nun unter dem Namen Kavinsky sein Unwesen. Dieses Unwesen kann man grob in die Kategorie Ed Banger-Sound einordnen, obwohl er auf dem Pariser Label noch nie veröffentlicht hat. Großspurige Rotz-Electro, der ja mittlerweile sehr oft nervt, der hier aber doch recht ausgewogen und choreographiert auf taucht, so dass man das Album auch in einem durch hören sollte. Gut eingesetzte Hits wie „ProtoVision“, „Suburbia“, „Firstblood“ oder natürlich „Nightcall“ werden sehr schön vernetzt mit Brückentracks, die aber die Spannung und Stimmung sehr gut halten können. Nicht nur für Nostalgiker ein entspannter Roadtrip, der keines Testarossas bedarf, er aber auch nicht mit einem Fahrrad in Angriff genommen werden sollte. Augen zu und los. 8 Points/ dr.nacht

Kavinsky auf rdio: