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Im US-Bundesstaat Georgia hat ein Kind zufällig eine Lego-Schachtel voller Crystal Meth in die Finger bekommen. Das Spielzeug wurde in einem Second-Hand-Laden gekauft und dem Kind übergeben. Der Junge war natürlich sehr enttäuscht, dass er kein Lego bekommen hatte.

Vermutlich sind die Drogen beim Postversand verloren gegangen. Oft verschicken nämlich Dealer ihre Ware an unbewohnte Häuser. Sie wollen so das Risiko minimieren, geschnappt zu werden. In diesem Fall wurde wohl das Paket als unzustellbar zurück zur Filiale gebracht und anschließend versteigert.

So landete die Legobox mit dem gefährlichen Inhalt in dem Second-Hand-Shop. Scheinbar hatte niemand gemerkt, dass in der Schachtel kein Lego ist. Darum wurde auch keine Anzeige erstattet. Schließlich wusste weder der Ladenbesitzer noch die Käufer etwas von den Drogen.

Insgesamt befanden sich fast 1,5 Kilogramm Methamphetamin in der Lego-Schachtel. Auf dem Schwarzmarkt hätte diese Menge rund 36.000 Euro (40.000 Dollar) einbringen können. Da war jemand bestimmt noch enttäuschter, als der kleine Junge ohne Lego…nämlich der Typ ohne sein Meth.

Erst vor Kurzem wurde in Deutschland ein Auto angehalten, in dem in über 50 Lego-Kartons rund 83 Kilogramm synthetische Drogen gefunden worden. Nachzulesen hier. Ist wohl ein internationaler Trend, das mit den Lego-Schachteln…

Quelle: Statesboro Herald

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