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Nach ihrem gelungenen Debüt „Myths Of The Near Future“ in 2007 und dem eher untergegangenen untergegangenen Follow-up „Surfing The Void“ vor vier Jahren melden sich die Klaxons nun mit „Love Frequency“ zurück und wollen es noch mal so richtig wissen. Einst als Synonym für die eher leidige Genre-Bezeichnung New Rave verstanden, ist auch das Gros dieses Werkes ein gelungener Mix aus Indie und Electronic, Rave allerdings seltener. Eine wunderbare Tanzbarkeit von gemütlich bis druckvoll zeichnet z.B. Stücke wie „There Is No Time“, „Out Of The Dark“ und „Atom To Atom“ aus, allesamt zusätzlich mit einer Pop-Attitüde ausgestattet, die zwar schon mal ein wenig cheesy, aber nie unangenehm ist. Dass „Love Frequency“ gelungen ist, ist wohl auch der Mithilfe von Leuten wie Erol Alkan, James Murphy und Chem Brother Tom Rowlands zu verdanken. Ein schmissiges Jubel-Album voll toller Songs, großer Melodien, mitreißender Beats und mit einem hohen Unterhaltungsfaktor. Die Klaxons besinnen sich auf ihre Wurzeln und liegen damit absolut richtig. 9/10 NicolA.