Ein Ehepaar aus Österreich hatte zwei Kleider bestellt und 25.000 Ecstasy-Pillen mitgeliefert bekommen. Die Drogenlieferung sollte eigentlich nach Schottland gesendet werden.

Die beiden Linzer waren wohl etwas überfordert, als sie ihr Paket öffneten. Passiert ja nicht alle Tage, dass man Drogen im sechsstelligen Euro-Bereich geliefert bekommt. Manche Medien sprechen davon, dass das Rauschgift rund 500.000 Euro wert sei. Aber wer 20 Euro für eine Ecstasy-Pille bezahlt, wird entweder heftig über den Tisch gezogen oder hat einfach zu viel Geld.

Das Paket kam aus den Niederlanden. Wie soll es auch anders sein. Schließlich sind die Niederländer Exportweltmeister in Sachen synthetische Drogen. In einem Paket befanden sich die Kleider, in dem anderen waren die Pillen. Das Paar hat sich schon beim Erhalt des Pakets über das Gewicht gewundert.

Da die Frau die bunten Pillen für Dekosteine gehalten hatte, brachte sie das Paket zunächst zurück zur Post. Dort wurde sofort die Polizei verständigt. Es handelte sich um einen Postfehlversand. Eigentlich sollte das Paket nach Schottland geschickt werden. Der Empfänger des Pillen-Pakets wurde in der Zwischenzeit ausfindig gemacht und verhaftet.

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