Fotocredit: David Martin


Das Comeback, auf das alle gehofft haben. Nur etwas anders als erwartet?

Not macht bekanntlich erfinderisch: Das dachten sich auch die Betreiber des renommierten Nachtclubs Bootshaus in Köln. Seit nun mehr als einem Jahr ist es still auf den Tanzflächen Deutschlands. Das soll sich bald ändern! Das Bootshaus will als erster Club wieder die Pforten für die Feierwütigen des Landes öffnen. Klingt vielversprechend, oder?

Wer nun bereits einen Freudenschrei ausgestoßen hat, könnte gleich enttäuscht werden. Denn die sogenannten Raves werden wohl vorerst nur einem ganz bestimmten Publikum vorbehalten werden, erklärt uns Betriebsleiter Christoph Prenk: „Wir sehen, dass sich hier ein ganz neues Geschäftsfeld eröffnet. Die ältere Generation wird die erste sein, für die die Welt nach der Impfung wieder offen steht. Da lag der Gedanke für Ü80-Events eigentlich auf der Hand.“

Die ersten Konzepte für die Neueröffnung stehen bereits. Mit dem Kölner Senioren-Verband, plant das Bootshaus mehrere Partys im Genre Schlager, Pop und sogar Techno. „Elektronische Musik ist schon lange kein jugendliches Phänomen mehr! Sie werden sich wundern was hier los sein wird.“ so Prenk. Wann durchzechte Nächte für den Rest der Gesellschaft wieder möglich sein wird, steht in den Sternen. Doch die Ü80-Club-Revolution ist definitiv ein Lichtblick in Zeiten der Ungewissheit.

Prenk und das gesamte Bootshaus Team freuen sich jedenfalls auf die ungewohnten Gäste: „Wir haben Bock! Egal ob jung oder alt, Electro oder Schlager. Die erste Party wird so oder so ein wilder Ritt.“

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