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Im vergangenen Monat hat die Küstenwache von San Diego in den USA mehrere Volltreffer bei der Bekämpfung von Drogenschmuggel gelandet. Insgesamt konnten sie mehr als 13.000 Kilogramm Kokain in nur sechs Einsätzen beschlagnahmen. Die Drogen hätten auf dem Schwarzmarkt umgerechnet um die 350.000.000 Euro eingebracht.

Bei den Einsätzen haben sich die Beamten oft mit den Kriminellen Verfolgungsjagden auf dem Pazifik geliefert. Es wurde sogar ein Video veröffentlicht, bei dem die Schmuggler offensichtlich ihre Päckchen über Bord werfen, um das Gewicht des Bootes zu verringern. Aber die Küstenwache war schneller und konnte die Kriminellen festnehmen. Wenn sie Pech haben, erwartet sie eine Haftstrafe von bis zu 25 Jahren.

Peter Gautier, der Kommandant der Küstenwache sagte: „Es gab einen Anstieg der Kokainproduktion in Südamerika. 80 Prozent des Kokains, das in Amerika ankommt, beginnt seine Reise im Ostpazifik.“

In jedem Schritt bei der Lieferkette von illegalen Drogen gibt es Gewalt, Instabilität und Verzweiflung. Deshalb versuchen die Beamten der Küstenwache auch den Drogenschmuggel zu unterbinden. Seit vielen Jahren kämpft die Küstenwache vor allem im Pazifik und im Karibischen Meer gegen die kriminellen Vereinigungen. In den vergangenen Wochen bestätigte sich erneut, dass ihre Arbeit nicht umsonst ist.

In diesem Jahr sollen insgesamt bereits mehr als 100.000 Kilogramm Kokain aus dem Verkehr gezogen worden sein. Dabei wurden über 400 mutmaßliche Drogenschmuggler festgenommen.

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