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Mitreißend, erheiternd, sommerlich, ausschweifend, ambient-mäßig, poppig, tanzbar – bei ihrem Debütalbum bedienen Kollektiv Ost einige Bereiche, der Langspieler schillert in vielen Facetten. Mehr noch als die abwechslungsreichen Tracks fällt auf, dass sich die beiden nicht limitiert haben, es ist ein Werk, bei dem man spürt, dass es exakt das ist, was die Produzenten wollten. Es verbiegt sich nicht, ist aber gleichzeitig offen für alle. Die eigene Klangsprache spannt einen Bogen um die langsameren Tracks wie „Slow Me Down“ und „Ottendorf Orkrilla“, aber auch um flottere Stücke wie „Shanti“ und „Herzog Alba“. So schön stilistisch die einzelnen Stücke zusammenpassen, kommt leider die generelle Anordnung der Stücke ein wenig zu kurz. Darunter leidet nicht die Qualität, aber der Albumcharakter. Das ist aber Kritik auf hohem Niveau, denn ansonsten ist „K.O.“ ein durchweg sehr gutes Album. 9/10, BRNK.O.