Die Berliner Musikproduzentin Maral Salmassi trotzt der Corona-Pandemie indem sie mit ihrem Team um Alexander Kowalski und Bastian Balders eine Reihe neuer Techno-Schallplatten veröffentlicht, deren unprätentiöse Namensgebung auf den verwendeten Patches basiert. Den Anfang macht dabei die Single „177X“, die sich vom Sound her irgendwo zwischen Luke Slater und The Advent bewegt und diesen speziellen Sound der 90er gewissermaßen neu aufleben lässt. 

Musikalisch stehen insgesamt drei abwechslungsreiche Mixe des Stücks zur Verfügung. Das Original changiert dabei zwischen simpel und straight forward; es lässt sich zu Beginn noch nicht richtig ausmachen, ob die Stärken als Opener- oder Peaktime-Stück funktionieren. Im weiteren Verlauf entwickelt der Track jedoch einen klaren Hang in Richtung Peaktime. Der Londoner Inigo Kennedy bringt mit seinem Remix ordentlich Abwechslung rein. Seine Interpretation gestaltet sich als eine Mixtur aus gebrochen und verkopft, stets sehr dynamisch – definitiv was für Fortgeschrittene, wie Dave Clarke oder Ben Klock. Der Oliver Rosemann Remix ist dagegen eher unkompliziert, simpel strukturiert, geht gut nach vorne und beschränkt sich auf die wesentlichen Elemente. Insgesamt eine Single mit vielen Facetten, wo für jeden Geschmack eine passende Variation dabei sein dürfte.

Die Single feiert heute Premiere mit einem von Maral Salmassi selbst gestalteten 3D-Videos im Stile der früheren X-MIX-Reihe. Zum Video geht es hier:

 

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