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Der schwedische Produzent und DJ Kornél Kovács präsentiert sein Debütalbum „The Bells“ auf seinem eigenen Label Studio Barnhus, dass er mit Axel Boman und Petter Nordkvist betreibt. „The Bells“ ist eine muntere Schau der Vielfältigkeit Kovács, es streift durch House, Synthie-Pop, Ambient und Funk. Am schönsten funktioniert das bei „Gex“, was eine Mischung aus Latin, Funk und House ist. In weniger als drei Minuten bringt Kovács eine große Portion lateinamerikanischen Flair in sein Album, nur um danach mit „Josey’s Tune“, einem melancholischen Breakbeat-Song, das Tempo wieder völlig herauszunehmen. „BB“ spielt mit dem Retrocharme eines Achtziger-Popsongs, „Dollar Club“ klingt nach Neunziger Deep House und „Szív Utca“ bringt verträumte Afterhour-Techno-Klänge auf das Debüt. Kaum ein Song gleicht dem anderen, Kovács ließ sich völlig von dem leiten, was er in dem jeweiligen Moment sagen wollte. Das macht die Platte schwierig in ein Genre zu packen, aber erstaunlich authentisch. Kovács mutiges und abwechslungsreiches Debüt ist aber vollkommen gelungen. 9/10 BRNK