Kult-Club Pacha kommt nach New York

Kult-Club Pacha kommt nach New York

Nach monatelanger Schließung könnte das Brooklyn Mirage unter neuem Namen zurückkehren.

Der angeschlagene Club soll künftig als Pacha New York firmieren, nachdem FIVE Holdings, der hinter der globalen Pacha-Kette stehende Konzern aus Dubai, die Immobilie von Axar Capital Management übernommen hat.

Die Transaktion wurde laut einer mit dem Vertrag vertrauten Person am frühen Neujahrstag abgeschlossen. Axar hatte zuvor die Vermögenswerte von Avant Gardner gesichert, nachdem der Betreiber des Mirage und des gescheiterten Electric Zoo Festivals im August Insolvenz nach Chapter 11 mit umgerechnet ca. 132,4,3 Millionen Euro Schulden anmeldete.

Eine anonyme Quelle bezeichnet die Übernahme als Warnsignal für die Szene. „Dies wird den New Yorker Markt für elektronische Musik nachhaltig prägen“, sagte sie und warnte vor überhöhten Künstlergagen und den Folgen, „wenn Hedgefonds in die elektronische Musik- und Clubszene einsteigen“.

Ein Bundeskonkursrichter genehmigte den Verkauf von Avant Gardner an den Hauptgläubiger für etwa 93,78 Millionen Euro. Damit endete die Geschichte eines der bekanntesten EDM-Clubs New Yorks.

Zuvor war der 7.400 Quadratmeter große Komplex in East Williamsburg noch für 30 Millionen Dollar renoviert worden. Das Mirage geriet durch Genehmigungsprobleme, Sicherheitsmängel und finanzielle Rückschläge in die Krise.

Trotz eines Führungswechsels und geplanter Wiedereröffnung wurde die gesamte Saison abgesagt. Nun liegt ein Abrissantrag vor. Einen Zeitplan für eine mögliche Neueröffnung als Pacha New York gibt es bislang nicht.

Quelle: edm.com

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