lapalux


Stuart Howard alias Lavalux liefert sein drittes Album. Wie schon bei den beiden Vorgängern setzt sich der Brite mit dem menschlichen Bewusstsein auseinander, in diesem Fall vor allem mit dem Schwebezustand zwischen Leben und Tod. Diesen Schwebezustand spürt man in seiner Musik, die Tracks tanzen zwischen Horizont, Himmel und Erde. Lavalux baut seine Soundpaletten zwischen Breaks und Industrial auf, wirft sie um, stapelt sie neu. Das lässt er seinen Hörer auch nicht zu knapp spüren. Es fiepst und bricht durch Mark und Bein. Brutale Landschaften, die in sich zusammenfallen, auferstehen, aber auch Licht und Hoffnung transportieren. Begleitet wird das in einigen Tracks von Vokalisten, die hier flehen, hauchen, jubilieren und somit ihre eigene Zwischenebene einführen. Dieses Trance-artige Konvolut zwischen Zerfall und Auferstehung ist intensiv, intim und eindrucksvoll. 9/10 Trance Zimmer