LARI LUKE kritisiert das Verhalten von „TikTok-DJs“

LARI LUKE kritisiert das Verhalten von „TikTok-DJs“/Bildquelle: Instagram

In einem aktuellen Instagram-Reel thematisiert die DJ und Produzentin Larissa Rieß, auch bekannt als LARI LUKE, die fehlende Szene-Etikette bei Newcomern, die primär durch die sozialen Netzwerke wie TikTok und Co. bekannt wurden. Sie verdeutlicht dabei die Reibungspunkte zwischen etablierter Clubkultur und der neuen Generation der „TikTok-DJs“.

In der elektronischen Musikszene wird schon seit Längerem über den Wandel der Buchungskriterien diskutiert. Rieß beobachtet dabei eine Entwicklung, bei der virale Erfolge zunehmend als Hauptargument für Bookings dienen. Oft reicht dafür schon ein viraler Hit auf TikTok aus. Rieß sieht darin das Problem, dass viele dieser TikTok-Newcomer, vorher nicht richtig in der Szene verankert waren und sich mit dieser nie wirklich auseinandergesetzt hätten. Dabei ist viel weniger der Erfolg an sich das Problem, sondern viel mehr das Überspringen wichtiger Lernphasen.

Sie betont in ihrem Reel, dass das Auflegen im Clubkontext eine Dienstleistung am Gast und Veranstalter sei. Das Verhalten muss dementsprechend professionell bleiben. Ein kritischer Punkt sei oft das Verhalten im Backstage-Bereich. Aber auch die Booth wird da mal schnell zur privaten Partyzone.

Larissa Rieß erinnert dabei auch an ihre eigenen Anfänge als LARI LUKE zurück und erzählt, wie sie sich ihren Status in der Szene über Jahre hinweg ohne Abkürzungen erkämpfen musste. Dabei legte sie laut eigener Aussage in jeder noch so kleinen Location zu Beginn auf, oft für eine verschwindend geringe Gage. Diese Zeit habe maßgeblich dazu beigetragen, den nötigen Respekt vor der Bühne und dem Handwerk zu entwickeln.

Hier geht es zu ihrem Instagram-Reel:

 

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