Legendärer italienischer Techno-DJ gestorben

 

Die Techno-Welt trauert! Der legendäre italienische Techno-DJ Stefano Greppi verstarb im Alter 49 Jahren.

Der Liebhaber von Vinyl und Tanzmusik legte das erste Mal 1987 im Novafeltria Nachtclub Jolly Disco auf. Seine DJ-Karriere begann dann in den 1990ern in Riccione als er in Clubs wie dem Cocorico auflegte. Später folgten Clubs in ganz Europa.

Im Jahr 1999 debütierte Greppi als Produzent mit zwei Remixen von Luxors “Back To Love” auf Airplane Records. In den folgenden Jahren veröffentlichte er auf Labels wie Goldmin Music, Schermate Recordings, Alternate Route Recordings und Plastica. Seine Tracks wurden unteranderem für DJ-Mix-Compilations von Sasha, John Digweed, Danny Tenaglia, Boy George, Raresh, Marcel Dettmann und Edit Select lizenziert.

Unser Beileid gilt der Familie und den Angehörigen.

 

Maurizio Schmitz, Manager von Sven Väth schrieb zu Greppis Tod auf Facebook: „Lieber Stefano Greppi, ich bin traurig!
Ich habe dich, glaube ich, im Jahr 2000 in Riccione kennengelernt, als eine zurückhaltende, bescheidene und immer sehr freundliche Person!  Wir haben uns für ein paar Jahre aus den Augen verloren, aber in letzter Zeit hast du mir immer, wenn ich nach Riccione kam, eine Nachricht geschrieben und wir haben uns im Club getroffen, das letzte Mal diesen Sommer 2020, einer der letzten Abende bevor die Clubs geschlossen wurden … wir haben ein paar Worte gewechselt, aber verstanden haben wir uns durch Blicke und das Lächeln!  Du bist ein musikalisches Genie, ein Liebhaber & Freak des Sounds, ein futuristischer Produzent.
Ich habe dir nie erzählt, dass eine Sammlung deiner SCHERMATE Records bei mir zu Hause im Badezimmer an der Wand hängt!”

In seinen letzten Online-DJ-Sets bezog sich Greppi auf seine Anfänge zurück und spielte einen exzellenten Vinyl-Only-House-Mix und ein Retro-Techno-Set. Beide sind sehr hörenswert.

 

 

José Padilla (Café del Mar) ist gestorben
Sean O’Neil aka Someone Else verstorben
Deutscher Trance-Pionier gestorben

 

Foto: Facebook Stefano Greppi