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Man nehme ein funky Gitarrensynthieriff, kombiniere dies mit einem dickem Chicago House Fundament und lasse einen Blackman über House Heroen von Mr. Fingers, Tyree Cooper, Lil Louis über Theo Parrish, Moodyman, und DJ Sneak bis hin zu Carl Craig, Kerri Chandler und Daft Punk erzählen. An der ein oder anderen Stelle sei ihm auch ein nachgesanglicher Versuch gestattet (Inner City „Good Life“) und fertig ist ein sagenhafter Housetrack, den es so bislang nur selten gegeben hat (am ehesten vergleichbar mit Hideo Kobayashi „Yuki“ mit “I Remember“ Acapella darüber von der “Mix The Vibe Compilation: Teddy Douglas & DJ Spen“ auf King Street von 2008, die von den Anfängen von House im Zansibar in New Jersey erzählt). Der “Analog Roland Orchestra Remix“ greift einzelne Themen heraus und reduziert die Housesuppe mit einer 909 auf ein leicht technoides Niveau – abgefahren! Rude Hagelstein darf auch ran und setzt den minimalen Tech-House Flow weiter fort, während Thomas Stieler wieder ein paar deep verfremdete Chords ins Spiel bringt. Als Zugabe gibt es den gesprochenen Part als Acapella Version – allerdings nur auf Vinyl, nicht ungeschickt. Selten hat mich eine Platte beim ersten Durchgang dermaßen geflasht wie dieses sagenhafte Teil. You Can House Mothafucka! 10/10, Cars10.Becker.