lexer
Das Label mit dem schauderhaften Namen ist zurück und versucht sich mit Lexers „Dream & Love“ an einer 2013er-Variante von Dream Trance auf der Basis von OpenAir-geprüften TechHouse-Standards, die mit dicken Schichten äußerst schwülstiger Strings und bis über die Kitschgrenze hinaus verträumten Pianos derart ver- kleistert werden, dass selbst die Delfin-Tattoos in die Jahre gekommener Ravemädchen erschrocken nach Luft schnappen. Der sogenannte „Pingpong Tanzt“-Remix ergänzt verhalltes Möwengeschrei und tribalistisch rollende Indianerbeats im Sinne eines DJ Dag und auch die bei- den Versionen der B-Seite strotzen nur so vor Klischees und Referenzen und Sample-CDs aus der Billigkiste, die schon Ende 1996 nicht mehr wirklich der ganz heiße Scheiß waren. Entsprechend gibt es 0/10 baze.djunkiii