LGBTQ+-Club niedergebrannt: Verdacht auf Brandstiftung

Der traditionsreiche LGBTQ+-Club Pink Punters nahe Milton Keynes ist in den frühen Morgenstunden des 26. April vollständig abgebrannt.

Hunderte Gäste mussten das Gebäude verlassen, während sich die Flammen ausbreiteten. Die Polizei nahm einen 51-jährigen Mann wegen Verdachts auf Brandstiftung fest. Das Feuer entstand auf einem Außenbalkon im Bereich Fenny Stratford und griff anschließend auf das gesamte Gebäude über.

Der Club erlitt einen Totalschaden. Trotz der dramatischen Situation konnten alle Besucher und Mitarbeiter das Gebäude rechtzeitig verlassen. Verletzte gab es nicht. Inhaber Frank McMahon erklärte:

„Ich bin zutiefst erleichtert, dankbar und stolz, bestätigen zu können, dass weder Mitarbeiter noch Kunden verletzt wurden“. Zudem betonte er: „Alle sind wohlbehalten nach Hause gekommen“.

McMahon bezeichnete den Verlust des Clubs als verheerend, stellte jedoch klar, dass der Schutz von Menschenleben oberste Priorität habe. Der Verdächtige befand sich zum Zeitpunkt der Meldung weiterhin in Polizeigewahrsam.

Die Polizei rief die Öffentlichkeit dazu auf, während der laufenden Ermittlungen nicht über mögliche Motive zu spekulieren. Weitere Details zu den Hintergründen des Feuers wurden zunächst nicht veröffentlicht.

Pink Punters galt über mehr als zwei Jahrzehnte als feste Größe im Nachtleben der Region. Der Club war ein zentraler Treffpunkt der LGBTQ+-Community und bot regelmäßig Clubnächte, Drag-Shows und Community-Events.

Nach dem Brand reagierte die Community umgehend. In sozialen Netzwerken wurden zahlreiche Unterstützungsbekundungen geteilt, begleitet von Spendenaufrufen für einen möglichen Wiederaufbau. Ein konkreter Zeitplan dafür steht bislang nicht fest.

Der Vorfall verstärkt die Sorge um die Sicherheit von LGBTQ+-Nachtclubs in Großbritannien. Pink Punters reiht sich in eine Entwicklung ein, bei der mehrere bekannte Locations in den vergangenen Jahren geschlossen wurden oder durch Brände verloren gingen.

Quelle: We Rave You

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