Die LmDrum sieht der LinnDrum ausgesprochen ähnlich.


Der legendäre 80er-Jahre-Pop-Drumcomputer, die LinnDrum, bekommt einen Behringer-Klon – zumindest was die Optik betrifft. Das deutsche Unternehmen stellte den Prototypen der LmDrum der Öffentlichkeit vor, sparte allerdings noch mit detaillierten Informationen.

Doch auch wenn sich die beiden Produkte in optischer Hinsicht stark ähneln – hier kann man durchaus von einem Klon sprechen – gibt es deutliche Unterschiede unter der Haube. Denn während es sich bei der originalen LinnDrum um eine echte Drum Machine handelt, ist die Behringer-Version “lediglich” ein Drum-Sampler, der wie eine LinnDrum aussieht. Genauer gesagt haben wir hier eine “8/12 Bit Sample Drum Machine” vorliegen, das sagt zumindest der Panel-Schriftzug. Einen 16-Bit-Modus gibt es also scheinbar nicht.

Das Original – die LinnDrum

Ihren Fokus legt die LmDrum also glasklar aufs Samplen. Dafür spricht zum einen der (Mono-)Eingang auf der Rückseite mit der Bezeichnung “Rec”, aber zum anderen auch das Display mit Waveform-Darstellung. Um Samples bearbeiten zu können, dienen die Funktionen Tune, Start, Length, Loop und BR (vermutlich Bit Rate). Ferner gibt es einen USB-Anschluss und eine Taste für ein USB-Menü. Wie das Portal “Amazona” mutmaßt, darf man auf der Maschine wohl auch jede Menge On-Board-Samples erwarten, die sich an den Samples der LinnDrum orientieren. Genau wie beim Original finden wir bei der LmDrum auf der linken Seite außerdem 16 anschlagdynamische Pads, die zur Real-Time-Eingabe und zur Step-Programmierung dienen. Dazu gesellen sich Panorama- und Level-Mixer und diverse Tune-Regler für Instrumente.

Zu guter Letzt die Anschlüsse: Hier finden wir 16 Einzelausgänge (alle im 3,5mm-Format) und weitere Buchsen für MIDI In & Out, Thru sowie MIDI USB. Auch analoger Sync, CV und Gate sind möglicherweise dabei, das kann man nicht ganz genau erkennen.

Wie anfangs bereits erwähnt, handelt es sich hierbei noch um einen Prototypen. Bis das Gerät auf den Markt kommt, wird laut Behringer noch einige Zeit vergehen.

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Quelle: Amazona