Das Festival Lollapalooza Berlin, das am 7. und 8. September im Olympiastadion und -park (Foto) stattfindet, hat für die diesjährige Ausgabe strengere Lärmschutzauflagen zu erfüllen, wie die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz bekannt gab. Grund für die Verschärfung seien zahlreiche Beschwerden aus dem Vorjahr, als viele Anwohner einer starken und stundenlang andauernden Lärmbelastungen ausgesetzt waren, so dass der Pegel für den Lärmschutzkreis um das Festival herum von 80 Dezibel im letzten Jahr nun auf 76 Dezibel gesenkt wurde. Nach Angaben der Veranstalter sind davon 1400 Haushalte betroffen und für diese müssen sie laut Senatsverwaltung Ersatzunterbringung in Hotel zur Verfügung stellen.
Hier geht es zur kompletten Pressemitteilung:
www.berlin.de/sen/uvk/presse/pressemitteilungen/2019/pressemitteilung.841254.php

Gegenüber rbb24.de äußerten sich die Veranstalter, dass sie die Auflagen kritisch sehen, sie aber  erfüllen werden, so Tommy Nick, Sprecher des Festivals. Dennoch schloss er eine Klage nicht aus.
Betroffene Anwohner können sich hier beim Veranstalter melden:
www.lollapaloozade.com/anwohnerservice

Häufige Umzüge
Das Lollapalooza Berlin fand 2015 erstmals statt, damals am ehemaligen Flughafen Tempelhof. Im Jahr darauf zog man in den Treptower Park, da Tempelhof nicht mehrpur Verfügung stand. 2017 dan der Umzug in den Hoppegarten, bevor es dann 2018 zum Olympiastadion und -park ging, wo auch in diesem Jahr gefeiert wird. Der häufige Locationwechsel hatte auch mit diversen Schwierigkeiten vor Ort und Anwohnern zu tun.

 

 

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Foto: Wikipedia/RebeccaLeisten
Grafik: SenatUVK