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Lollapalooza-Gründer hasst EDM abgrundtief – Quelle: Facebook


In einem Interview mit dem Chicago Tribune drückte der Lollapalooza-Gründer Perry Farrell seinen Hass gegen EDM aus. „Ich hasse EDM. Ich will es aus meinen Nasenlöchern kotzen. Ich halte es nicht aus, was es House Musik, die meditativ und psychedelisch ist, angetan hat. Sie nahm dich mit auf eine Reise. Manchmal erschaudere ich auf meinem eigenen Festival.“

Als das Lollapalooza im Jahre 2005 wieder eingeführt wurde, hatte Farrell die große Ehre, seine eigene Stage zu kuratieren. Aber da EDM sich einer immer größer werdenden Fangemeinde erfreute, fiel es ihm schwer sich bei den aktuellen Acts der Rave-Szene in Amerika dafür zu begeistern.

Deswegen sucht Farrell nun nach einer neuen Location und hofft wieder etwas frischen Wind in die elektronische Musikszene in Amerika zu bekommen. „Die einzige Möglichkeit dies zu ändern, ist wenn ich es selbst mache. In meinem neuen Projekt soll es großartige House Musik geben. Ich hoffe, dass ich EDM außen vor lassen kann. Sie werden ausgeschlossen.“ sagte er überzeugt.

Der Mitbegründer von Lollapalooza Marc Geiger stimmte ihm und zu sagte, dass EDM seinen Höhepunkt erreicht habe und mittlerweile nur noch langweile. „Wenn man 170 Acts pro Festival bucht, will man sich nicht wiederholen. Es ist dann nicht mehr großartig und man fängt an, Kompromisse zu suchen. Wenn man hingegen mit 14 Acts zu tun hat, wie in den alten Tagen, ist es einfach etwas „Großartiges“ zu finden. Dies ist schwierig, wenn man 100 Bands hat.“

Hier könnt ihr das komplette Interview lesen.

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