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Chaos bei der Abreise. Als gestern Abend nach 23 Uhr das Lollapalooza Festival im Berliner Hoppegarten endete, traten gut 85.000 Besucher ihren Heimweg an, vor allem mit extra eingesetzten Shuttlebussen und der S-Bahn, die allerdings nur im Regelbetrieb fuhr. Was dann passierte, war Ausnahmezustand. Die Polizei regelte den Zufluss zu den Gleisen, aber draußen wartete ein schwer zu kontrollierende Menschenansammlung.

Gegen 1 Uhr waren immer noch gut 3.000 Besucher im und am Bahnhof, dichtes Gedränge und Panik hatten da schon Einzug gehalten. Es gab Verletzte, die aber schlecht behandelt werden konnten, da die Rettungskräfte nicht die durch die dicht gedrängte Menschenmasse kamen. Viele Betroffene lassen ihrem Unmut freien Lauf und bemängeln die schlechte Organisation der Abreise.

Unmut gab es auch bei vielen Anwohnern, in deren Vorgärten viele Besucher ohne Hemmungen urinierten. Das Festival selbst lief reibungslos, gut 85.000 feierten Bands und DJs.

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