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Er ist DJ, Produzent, Labelchef, betreibt ein eigenes Promo-Tool sowie eine Booking-Agentur und ist damit wohl ein absoluter Allrounder im elektronischen Kosmos. Markus Ferdinand, von seinen guten Freunden auch Ferdi genannt, in der Szene als M.in bekannt, releast auf Zoo:Technique sein zweites Album. Im Vergleich zum ersten, bei dem es fernab des Tanz- flures auch ruhigere Töne zu hören gab, liefert Ferdinand bei „M.in – To The M.ax“ – wie der Name schon sagt – absoluten Peaktime-Sound ab.

Hast du das Gefühl, dass du mit diesem Album tatsächlich dein absolutes Maximum erreicht hast?

Sicherlich nicht. Mein eigenes Maximum ist noch lange nicht erreicht – aber ich komme gerade wieder in Hochform. Nachdem mein Sohn geboren wurde, war es schwer, einen klaren Kopf für die Musik zu finden. Die Zeit rennt einfach nur so davon, und es kommt mir jeden Tag so vor, als hätte ich nichts geschafft. Da Edwin aber nun drei Jahre alt ist und langsam auch alleine spielen kann, bekommt man wieder neue Energie, Ideen und Visionen für anderes. Mit dem Album möchte ich ausdrücken, dass ich wieder maximal da bin. Und es fühlt sich gut an.

Wie hat sich das Album zum Vorgänger entwickelt?

Es ist eine Menge passiert in der Zeit. Während mein erstes Album für mich so etwas wie eine Weiterentwicklung war, bei dem ich meine damaligen Schwächen in Sachen Produktion beseitigen wollte, bin ich mittlerweile ganz woanders angekommen. Damals ging es darum, mit selbst zu beweisen, Melodien harmonisch ineinander zu mischen. Damals für mich undenkbar, und das, obwohl ich in der Schule tatsächlich auch mal ein wenig Klavier gespielt hatte. Nun möchte ich aber einfach nur noch M.in sein. Der M.in, den viele kennen. Der M.in, der für Techhouse steht und diesen auch lebt. Warum sich weiterentwickeln, wenn der Weg zurück manchmal der logischere ist?

Bereust du also dein erstes Album?

Nein, auch wenn das gerade sicherlich so klingt. Ich denke, genau dieser Schritt hat gefehlt um zu erkennen Bei dem Label habe ich kürzlich ein komplett neues Konzept erstellt, dass wir gerade grafisch umsetzen. Somit verbringe ich dann auch mal ein paar Tage am Stück bis in die Nacht hinein am Rechner und setze verschiedene Sachen zusammen, bis sie das ergeben, was ich mir vorgestellt habe. Der Computer ist somit unter der Woche mein bester Freund und der Arbeitstag ist eigentlich immer zu kurz. Aber hin und wieder wird um 13 Uhr der Computer ausgeschaltet, mein Sohn abgeholt, und wir fahren schwimmen! Familie ist nun mal auch wichtig, denn ohne sie hätte ich niemals die Kraft, dass alles durchzuziehen.

Was genau wird auf My Favourite Freaks in nächster Zeit passieren?

Durch unsere hausinterne Presseagentur und das neue Label werden wir nun mehr auf Vermarktung setzen und das Image jedes einzelnen Künstlers weiter ausbauen. Ohne Annika, die seit einigen Wochen im Office sitzt, wäre all das nicht möglich, daher sind wir dankbar, dass wir sie als Verstärkung in unser Team aufnehmen durften. Lars und Andreas bauen gerade unsere Kontakte in der Schweiz und Thailand immer mehr aus. Zum Einstieg unseres Labels wird eine exklusive Compilation auf CD erscheinen, zu der wir eine große Tour planen, die auch im Ausland und ganz besonders in Thailand stattfinden wird! Ansonsten steht aktuell meine Album-Tour an, die wir mit dem Release der ersten Single bereits gestartet haben! Ein großes Highlight ist dieses Jahr wieder das Privilege auf Ibiza und der Abschluss der Tour auf Thailand. Aber auch meine Gigs in der Schweiz werden immer cooler. Vor zwei Wochen habe ich in Zürich meinen vielleicht besten Gig in der Schweiz feiern dürfen. Der nächste Stopp dort wird gerade mit vier Gigs und einer Woche Familienurlaub in Zürich geplant. Was die Releases angeht, wird es noch viel rum um das Album geben, aber auch einen Remix auf Area Remote, auf den ich mich sehr freue!

 

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