Bild von felipebmarques auf Pixabay


Vor ungefähr 18 Jahren hat ein Mann ein Tütchen mit Gras in seiner Nase in seine Gefängniszelle geschmuggelt. Nun konnte ein Arzt es endlich aus seiner Nasenhöhle holen. Er wusste aber gar nicht, dass es sich darin befindet, sondern ging davon aus, das Tütchen unbemerkt heruntergeschluckt zu haben.

Es ist der erste dokumentierte Fall, dass so etwas passiert ist. Der behandelnde Arzt hatte den Rhinolith, den man auch Nasenstein nennt, aus der Nase des Patienten herausgeholt. Zwar werden öfter Gegenstände aus Nasen entfernt, es handelt sich dabei aber meist um Blutklümpchen oder Baumwolle bzw. Taschentuchreste. Mmmmhhh…

Bei dem 48-jährigen Patienten aber wurde ein mit Gras gefüllter Ballon aus seiner Nebenhöhle befördert, den er vor fast 20 Jahren an einem Gefängnisaufseher vorbeischmuggeln konnte. Nur leider bekam er das Gras nicht mehr heraus.

Laut eigenen Aussagen hatte der Mann lange Zeit mit einer verstopften Nase und Nebenhöhlenentzündungen zu kämpfen. Als dann auch noch starke Kopfschmerzen dazukamen ließ er eine Computertomographie durchführen. Eine „Gummihülle mit zersetztem Pflanzenmaterial“ war die Ursache für die Symptome. Nach einem Eingriff wurde der Ballon entfernt und der Mann hatte fortan keine Schmerzen mehr.

Was lernen wir daraus? Es gibt wahrlich bessere Orte, um sein Marihuana aufzubewahren…

Quelle: vice

Das könnte dich auch interessieren:
Bullterrier unter Crackeinfluss zerfleischt Besitzer
Dealer-Denkmal „Letzter Held“ im Görlitzer Park aufgestellt
Drogen-Kuchen sorgt bei Beerdigung für Chaos
Kokain wird häufig mit gefährlichen Stoffen gestreckt